Hauptanziehungspunkt ist das Ensemble am Schlossplatz mit
Schloss, Theater,
Marstall, Großer Gasthof und Schlosspark
| Schloss |
Die barocke Dreiflügelanlage wurde im wesentlichen in der ersten Hälfte
des 18.Jahrhunderts unter Einbeziehung von Teilen der ehemaligen Klosteranlage aus
dem 11./12. Jahrhundert erbaut.
Im ehemaligen Westwerk der Klosterkirche befindet sich die 1938 als
Weihstätte gestaltete Nikolai-Kapelle mit der Grablage Albrecht des Bären
(1100-1170) und seiner Gemahlin Sophie.
Im 16./17. Jahrhundert diente das ehemalige Kloster den Fürsten von Anhalt
als Jagd- und Sommersitz.
Der Ausbau als Residenz der Fürsten von Anhalt-Bernburg erfolgte in der 1.
Hälfte des 18. Jahrhunderts.Nach dem Aussterben der Linie Anhalt-Bernburg 1863, diente das
Schloss bis
1918 den Herzögen von Anhalt (Dessauer Linie) als Sommerresidenz bzw. bis
1945 als Privatwohnsitz.
Von 1949 bis 1990 wurde das Schloss von der Ingenieurschule für
Forstwirtschaft genutzt. |
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| Marstall |
Er wurde 1810 südlich unterhalb des Schlosses errichtet.
Der Marstall ist ein langer zweigeschossiger Bau mit vorgezogenem Mittelteil in klassizistischer
Formgebung. |
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| Großer Gasthof |
Der Große Gasthof wurde 1733 als Zeughaus erbaut.
1756 wurde er von dem wallonischen
Baumeister Martin Peltier als Gast- und Wohnhaus eingerichtet.
Er ist ein langgestreckter dreigeschossiger Bau mit dreiachsigen Mittelrisalit.
Bemerkenswert ist der klassizistische Redoutensaal mit Musikempore. Das Gebäude
wurde abgerissen und wieder Aufgebaut und gehört heute zur Van der Falk
Gruppe. |
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| Heimatmuseum |
Das Heimatmuseum ist ein 1756 erbautes, palaisartiges Mansardhaus (Allee 37).
Die
Stadtgeschichtliche und volkskundliche Abteilung laden dort zu
Besichtigungen ein. Hier befindet sich ebenfalls ein Gedenkraum für den Maler und Schriftsteller
Wilhelm vom Kügelgen (1802-1867). |
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| Kügelgenhaus |
Wohnhaus des Malers und Schriftstellers Wilhelm vom
Kügelgen in der Kügelgenstr. 35a. |
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| Gelbes Haus |
Das Gelbe Haus wurde als Zollwegehaus erbaut in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts
erbaut. |
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| Sparkasse |
Im Jahre 1906 nach dem Entwurf des Berliner Architekten Messel
erbaut. |
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| Badehaus |
Das Badehaus wurde von 1907-1908 erbaut.
Der Entwurf stammt von dem Bad Harzburger Architekten Klinke. Das Badehaus
steht auf dem Gelände des ehemaligen Reußischen Teiches. |
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| Evangelische Kirche |
Im Jahre 1887 als Ziegelrohbau nach dem Entwurf von Friedrich Maurer
errichtet. |
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| Katholische Kirche "St. Elisabeth" |
Die Katholische Kirche "St. Elisabeth" wurde 1931 als so genannte Schnittkirche erbaut.
Der Entwurf stammt von dem Magdeburger Architekten Arnold.
Die Grafittimalerei von dem Kirchenmaler Ternhorst aus Emmerich. |
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Zahlreiche Bauten des Barock und des
Klassizismus prägen das Straßenbild der 1710 angelegten Allee, als
gradlinige Achse zwischen Schloß und Stadt.
Das Bild der heutigen Altstadt wird nur noch teilweise durch schlichte,
häufig verputzte Fachwerkbauten des 17./18. Jahrhunderts geprägt. |
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| Altes Rathaus |
Ist ein schlichter, zweigeschossiger Fachwerkbau aus dem
Jahre 1683. Über der Doppeltür das Wappen vom Obertor mit Inschrift aus dem
Jahre 1551. Künftig soll es als Kulturzentrum, mit Stadtbibliothek und
Standesamt genutzt werden. |
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| St. Nikolai |
Sie wurde als einschiffige, spätgotische Pfarrkirche 1326 erbaut.
Im Jahre 1498
durch Brand zerstört und ihr Wiederaufbau wurde 1501 vollendet. Der West-Querturm
stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. |
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| Oberhof |
Der Oberhof wurde um 1480 als dreiflügliger Renaissancebau für die Familie
von Stammer errichtet. |
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| Stadtbefestigung |
Große Teile der Stadtmauer aus der ersten Hälfte des 16.
Jahrhunderts mit Ober- und Unterturm, sowie dem älteren Marktturm sind noch
erhalten. |
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| Neues Rathaus |
Der repräsentative kleinstädtische Rathausbau wurde 1906
nach dem Entwurf des Berliner Architekten Alfred Messel erbaut. Die
Bauplastik stammt von Georg Wrba. |
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| Stadtapotheke |
Die Stadtapotheke wurde nach 1800 erbaut mit klassizistischer
Fassade und dorischem
Pilasterportal. |
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| Hof- und Schlosstheater |
Ein Kleinod innerhalb des Ballenstedter Architekturensembles
ist das Schloss- und Hoftheater. Es gibt nur wenige Städte in Deutschland,
insbesondere von so geringer Größe wie Ballenstedt, die ein solches Theater
besitzen. 1788 erbaut, unterscheidet es sich, unversehrt und durch keine
Modernisierung beschädigt, im Alter, in der Architektur, der Einrichtung und
durch seine hervorragende Lage von der Mehrzahl anderer kommunaler Bühnen.
Es ist ein überregional bedeutendes Zeugnis der Kulturgeschichte. Auf seinen
„Brettern" wurde Theatergeschichte geschrieben. So traten Lortzing und Liszt
1846 sowie 1852 auf. Das alles begründet die Verpflichtung zur Fortsetzung.
Deshalb besteht die Aufgabe der Stadt Ballenstedt eine regelmäßige
Bespielung des Theaters auf hohem künstlerischen Niveau zu gewährleisten.
Das Kulturdezernat der Stadt hat sich zur Aufgabe gemacht, das Schlosstheater
Ballenstedt durch die Qualität des Programms zu einem kulturellen
Mittelpunkt in Sachsen-Anhalt zu machen, dessen Ausstrahlung über die Region
hinaus reicht. |
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